Impressionen aus dem Hörsaal

von ATM Redakteur

Flugsicherungsverfahrensbearbeiteroffizier Conventional

Hochkonzentriert sind die Teilnehmer unseres Trainings FSVfBearbtgOffz CONV (Flugsicherungsverfahrensbearbeiteroffizier Conventional) unter anderem dabei das konventionelle Halteverfahren zu konstruieren.
Die Aufgabe des Verfahrensbearbeiters besteht darin, An- und Abflugverfahren, sowie Luftstraßen für seinen jeweiligen Flugplatz zu planen. Eine besondere Herausforderung bei dieser Tätigkeit besteht darin, sich in den sogenannten Verfahrensraum hineindenken zu können. Dieser stellt eine Art Komfortzone für das Luftfahrzeug dar und muss frei von Hindernissen sein, die einen An- oder Abflug beeinträchtigen könnten. Gutes Vorstellungsvermögen sowie logisches und abstraktes Denken sind daher wichtige Eigenschaften, die man für die Aufgabe mitbringen muss. Alles andere ist „einfach“ Mathe.
Am Platz beschäftigen sich die Verfahrensbearbeiter hauptsächlich mit der Hindernisbetrachtung. Dies bedeutet, sie beurteilen Störfaktoren innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs, welche ein Hindernis für unterschiedliche Verfahrensräume darstellen können – eine Windenergieanlage zum Beispiel, ein Baukran oder eine Solaranlage.
Zurück zu unseren Trainingsteilnehmenden und ihrer Aufgabe: Da im Grundlagenkurs alles von Hand gerechnet und konstruiert wird, gehören Utensilien wie Zirkel, Geodreieck, ein Taschenrechner und Excel nicht nur heute ihrer Grundausstattung. Später im Training und am Platz werden sie jedoch eine spezielle Software für ihre Berechnungen nutzen.
Das Portfolio der KAT beinhaltet neben dem Training Verfahrensbearbeiter CONV, auch den Lehrgang Verfahrensbearbeiter RNAV, der sich mit der boden- und satellitengestützten Navigation beschäftigt, und zwei passenden Refreshertrainings.
Ende November durften die Trainingsteilnehmenden des aktuellen Trainings im Rahmen einer Gruppenarbeit in einem Assessment ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

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